Früherer iranischer Fußball-Chef soll ins Gefängnis
Teheran (dpa) - Der frühere Präsident des iranischen Fußballverbandes, Mohsen Safaie-Farahani, soll für seine Beteiligung an den Protesten gegen die Führung in Teheran ins Gefängnis. Das iranische Revolutionsgericht verurteilte den 61-Jährigen zu sechs Jahren Haft, berichtete die iranische Opposition am Sonntag im Internet. Er kann aber noch Berufung gegen das Urteil einlegen.
Safaie-Farahani, Mitglied der Reform-Partei IIPF, saß zwischen 2000 und 2004 als Abgeordneter im iranischen Parlament und stand zwischen 1998 und 2002 dem iranischen Fußballverband vor. Nach den Präsidentenwahlen am 12. Juni 2009 beteiligte er sich an der Seite von Ex-Präsident Mohammed Chatami an den Protesten gegen die von Fälschungsvorwürfen überschattete Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad.



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